Karibuni Weltladen

Über den fairen Handel

Fairer Handel beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt und strebt nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel. Der Faire Handel verbessert die Lebens- und Arbeitsbedingungen von kleinbäuerlichen Familien, Handwerkern und Plantagenarbeitern in den Ländern des Südens. Die Produzentenorganisationen setzen sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen und der Umwelt, soziale Sicherung, Bildung und Frauenförderung ein. Kleinbauern oder abhängig Beschäftigte werden im fairen Handel an allen wichtigen Entscheidungen, vor allem bei der Verwendung der Mehrerlöse aus dem Fairen Handel, direkt und demokratisch beteiligt. Die Partnerorganisationen im Süden erhalten von den Importeuren faire Preise, welche die Produktionskosten decken und einen finanziellen Spielraum für eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen.

Quinoa Anbau
Foto: Dider Gentilhomme unter Creative Commons-Lizenz: Namensnennung 2.5

Mit langfristigen und partnerschaftlichen Lieferbeziehungen wird eine verlässliche Handelsbeziehung zwischen Süd und Nord aufgebaut, die den Produzenten Planungssicherheit gibt. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich gemeinsam mit Verbrauchern für die Unterstützung der Produzenten, für Bewusstseinsbildung der Konsumenten und die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels. Der Faire Handel mit zum Beispiel Kaffee, Tee, Gewürzen, Honig, Schokolade, Orangensaft, Bananen, Wein, Reis, Baumwolle oder Kunsthandwerk bietet eine konkrete Handlungsalternative für einen bewussten und nachhaltigen Konsum.

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